Befreie deinen Kopf – mit SyncToy, Dropbox und Sugarsync

studentin relaxed auf ihrem laptopWir alle nutzen moderne Technik, Computer und sind froh, dass wie im Informationszeitalter leben, Ich persönlich habe nicht nur einen, sondern gleich 3 Stück.

  1. Einen Computer zuhause
  2. Ein Netbook von Lenovo und
  3. Einen anderen PC am Arbeitsplatz

Durch das Bloggen und auch durch andre Aktivitäten arbeite ich an allen drei ungefähr gleich viel, je nach dem, wo ich mich gerade befinde.

Das bringt mich schon zum Problem Nummer eins, welches in dieser Situation auftritt.

Wie halte ich die Daten aktuell?

Es gibt verschiedene Ansichten zu diesem Thema. Hier mehr zu den Stadien der Synchronisierungskultur und wie wir reagieren

1. Stadium – Ich kriege das schon hin

In diesem Stadium verlassen wir uns auf uns selbst. Ich habe die Dokumente, die ich entworfen habe mir dann oft per Email geschickt und dann am Abend oder am nächsten Tag auf die restlichen Rechner runtergeladen.

Es benötigt:

  • Zeit
  • Denkaufwand
  • Sorgen, weil ich mich immer im falschen Moment erinnert habe

2. Stadium – Ich brauche Hilfe

Ich bin der Auffassung, dass unser Kopf nicht für solche Aufgaben geschaffen ist, uns an Dinge zu erinnern oder Dinge zu tun, die eigentlich unwesentlich sind. Das ist, als würdest du deinen PC zum Solitärspielen gebrauchen oder ihn als Wecker benutzen. Die Datensicherung bzw. die Sorge um das Thema sollten nicht unsere sein. Es muss eine Hilfe her.

Von einem Freund habe ich die Empfehlung bekommen, SyncToy zu benutzen. Sofort habe ich es ausprobiert und danach ca. 6 Monate lang genutzt. Mit diesem Programm habe ich:

  • Verschiedene Ordnerpaare angelegt
  • Sie nach Änderungen durchsuchen lassen und synchronisiert
  • Alles kabellos über mein Heimnetzwerk erledigt

Die Nachteile waren für mich:

  • Das erste Synchronisieren war zu lang (mehrere Gigabytes via WLAN)
  • Mein Laptop wurde zum Transportmedium zwischen Arbeit und Zuhause
  • Ich musste mich regelmäßig hinsetzen und die Synchronisierung für jedes Ordnerpaar veranlassen.

3. Stadium – Auf ins Netz

Wenn man sich mit einem Thema mehr und mehr beschäftigt und mit Leuten spricht, wird man fündig. Das Internet eröffnet außerdem noch eine Menge Möglichkeiten. Eine davon ist Dropbox.

Dropbox bietet dir die Möglichkeit, online Speicher zu buchen und diesen mit einem Ordern auf deinem Computer (oder mehreren) zu Synchronisieren. Nach einer kurzen Installation hatte ich einen blauen DP-Ordner auf dem Desktop und war froh!

NURich habe ihn nie benutzt.

Nach einem kurzen Überlegen hatte ich rausgefunden, warum:

  • Ich wollte nicht alles in einem Ordner speichern, da ich schon ein Ordnersystem angelegt habe, an was ich mich gewohnt habe
  • Das war’s eigentlich schon ;-) Der Mensch ist ein Gewohnheitstier
Wo ich den Einsatz für Dropbox sehe:

In einem Teamprojekt kann es ideal sein.

  1. Du kannst dort alles speichern und jeder hat sofort Zugriff auf alle wichtigen Dokumente.
  2. Nach Projektende kannst du den kompletten Inhalt in dein Ordnersystem kopieren.

4. Stadium – Wie ich mein Problem löste

Nach eine Workshop über Zeit- und Selbstmanagement an der TU München, den ich durchgeführt habe, unterhielten wir uns über nützliche Software. Da hat Dorian mir von SugarSync erzählt.

Ebenso wie Dropbox bot mir SugarSync Online Backup, Sync, Share – SugarSync einen kostenlosen Account mit 2 GB Speicher an. Jedoch kann ich du außerdem beliebige Ordner auf verschiedenen Rechnern synchronisieren lassen, auch untereinander (s. Bild).

Mein SugarSync Ordnersystem
Ich muss mich nicht mehr darum kümmern und weiß, dass sobald die Änderungen vorgenommen werden, SugarSync alles automatisch aktualisiert.

Wie du Zeit sparen kannst

Nachdem ich SugarSync mit einigen Ordnern ausprobiert habe, habe ich mich für die kostenpflichtige Version mit 30 GB registriert. Warum?

  1. Musik und Videos ausgenommen, nehmen meine wichtigsten Dokumente und Archive ca. 20 GB davon – ich habe Spielraum nach oben
  2. 4,99 USD im Monat sind erträglich – wenn du keine Kreditkarte hast, so bitte dien Eltern, die 3 Euro für dich zu zahlen – für eine Festplatte zahlt so immer noch um die 100
  3. Mein Kopf kann sich seinen primären Aufgaben widmen.

Und deiner?

P.S. Während ich diesen Beitrag verfasst habe, bin ich auf einen Dienst namens Mozy gestossen. Ich habe es noch nicht ausprobiert, das ist es auf jeden Fall wert, denn für dieselben 4,95$ im Monat bieten sie unbegrenzten Speicherplatz an. Dies ist dann auf einen Computer limitiert, aber dafür kann man ja all seinen Kram, der viel einnimmt, wie Fotos, Musik und Videos dort lagern und braucht sich keine Sorgen mehr machen darüber, was denn nun passiert, wenn der Laptop mal geklaut wird oder die Festplatte plötzlich abbrennt…

1 response to Befreie deinen Kopf – mit SyncToy, Dropbox und Sugarsync

  1. Ben said on 5. Mai 2011

    Vielen Dank für diese Übersicht. Ich benutze Sugarsync seit langem und bin sehr zufrieden. Ich hatte vorher fast alle anderen Dienste im Test, die mich alle nicht überzeugt hatten (zu wenig Speicher, zu wenige Funktionen, zu buggy). Sugarsync ist da schon der beste Anbieter momentan.

    Aktuell bekommt man dort bei Anmeldung über folgenden Link übrigens 5,5 GB kostenlose Cloud Storage: https://www.sugarsync.com/referral?rf=ejjfpyq3n6nmz.

    Dropbox bietet 2GB an und man kann nur einen bestimmten Ordner synchronisieren (bei Sugarsync ist dies frei wählbar). Keine Frage, oder?

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